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Löschzug Bislich

Nach dem Großbrand auf Schloss Diersfordt am 21.12.1928 und einem weiteren Brand in Bislich auf der Dorfstraße/Lindenstraße, wollte man eine Feuerwehr gründen.
Josef Terfurth ging, nach Absprache mit dem Ortsvorsteher Johannes Boers, von Haus zu Haus und lud alle Männer in die Gaststätte Pooth. Dort wurde dann im Frühjahr 1929 die Bislicher Feuerwehr mit 21 Männern gegründet.
Zur Zeit der Gründung der Feuerwehr waren die Gemeinden Bislich und Hamminkeln im Amt Ringenberg zusammengeschlossen. Somit wurde die neu gegründete Feuerwehr der Löschzug Bislich der Amtswehr Ringenberg.
Die erste technische Ausstattung war bescheiden und bestand aus Handspritze und Jauchefässern.
Das erste Kraftfahrzeug war ein Mitte der 30er Jahre vom Tannenhäuschen in Wesel erworbener offener Lieferwagen. Kurz darauf wurde die erste Motorspritze beschafft, eine DKW Pumpe mit einer Förderleistung von 400 l/min.
1940/41 wurde dann das erste Feuerwehrfahrzeug beschafft - ein Mercedes mit geschlossenem Aufbau und einer eingeschobenen Tragkraftspritze Ts 8/8 mit DKW Motor.
Die vorhandene 400 l Pumpe wurde zusätzlich auf einem Anhänger weiterhin mitgeführt.
Nach dem zweiten Weltkrieg, nur der Tragkraftspritzenanhänger war noch übriggeblieben, konnte mit einem Lieferwagen ein bescheidener Neuanfang gewagt werden.
1950 bekamen die etwa 15 aktiven Kameraden ein modernes neues Fahrzeug, Opel Blitz mit Magirus Aufbau, der heute noch erhalten ist und zu besonderen Anlässen genutzt wird.
Im Jahre 1953 wurde Richtfest für ein neues Gerätehaus an der Heinrichstrasse gefeiert. Die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges TLF 16 wurde 1966 durchgeführt. Das heutige Gerätehaus an der Keltenstrasse wurde im Jahre 1967 bezogen. Als Ersatzbeschaffung für den Opel Blitz wurde 1974 ein LF 8 in Dienst gestellt.
Mit der kommunalen Neuordnung 1975 wurde die Feuerwehr, der Verwaltung entsprechend, der Stadt Wesel zugeordnet und dort zunächst als Löschgruppe, später dann als Löschzug weitergeführt.
Der Löschzug Bislich wird von Peter Hussmann als Zugführer sowie Klaus Droste und Klemens Bienen als stellvertretende Zugführer geführt. Im aktiven Dienst des Löschzuges sind 45 Mitglieder sowie 11 Mitglieder in der Altersabteilung.
Die Jugendfeuerwehr Bislich hat zur Zeit 11 Mitglieder, neue Mitglieder sind hier herzlich willkommen.
Für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben steht dem Löschzug Bislich ein Tanklöschfahrzeug 16/25 Baujahr 1998 auf Mercedes, ein Löschgruppenfahrzeug 10/6 Baujahr 2005 sowie ein Manschaftstransportfahrzeug VW T4 syncro Baujahr 1998 welcher auf Grund seiner Ausstattung auch als Einsatzleitwagen genutzt werden kann zur Verfügung. Weiterhin verfügt der Löschzug über ein Mehrzweckboot Baujahr 1988 sowie ein Ölsperrenanhänger Baujahr 1993.

