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Die Eselordenträger 1990 - 1999
1990 - Franz Burbach
Der Ex-WDR-Wetterfrosch wurde für seine humorvolle Art gewürdigt, eine eigentlich trockene Materie wie den Wetterbericht darzustellen.
1992 - Hanns-Dieter Hüsch
Der als "Schwarzes Schaf vom Niederrhein" bekannt gewordene Kabarettist aus Moers machte den Niederrhein bundesweit bekannt und beschrieb vortrefflich den typischen Bewohner dieses Landstrichs als jemanden, "der nix weiß, aber alles erklären kann".
1994 - Matthias Wissmann
Der Bundesverkehrsminister qualifizierte sich durch seine Unterstützung für einen Neubau der Rheinbrücke, die er zusammen mit der Südumgehung, sowie der Umgehung Büderich im Bundesfernstraßenneubauplan als "vordringlichen Bedarf" einstufte.
1996 - Jan Hofer
Der Sprecher Jan Hofer erwähnte in der Tagesschau bisher nicht den Namen seiner Heimatstadt, was er dringend abstellen sollte.
1997 - Geert Müller- Gerbes
Den "silbernen" Eselorden als 25. Würdenträger nahm der Fernsehjournalist Geert Müller-Gerbes entgegen.
Der Moderator der RTL-Sendung "Wie bitte" beschäftigte sich professionell mit Eseleien und trat dabei sowohl ordentlich ins Fettnäpfchen als auch kräftig nach.
1998 - Wolfgang Clement
Der Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Technologie und Verkehr erhielt den Orden für seinen symbolischen "Eselstritt" gegen seine Kabinettskollegin Bärbel Höhn, die die Planung für die neue Rheinbrücke aufhalten wollte.
1999 - Dr. Fanz-Josef Antwerpes
Der Kölner Regierungspräsident wurde ausgezeichnet für seine Mitverantwortung bei der Kommunalen Neugliederung am Niederrhein, seine Äußerungen zur Planungszeit von Garzweiler II und andere dienstliche "Eseleien".








