42. Eselorden-Verleihung: Guildo Horn ist Wesels neuer Eselorden-Träger

Der Entertainer Guildo Horn darf sich ab sofort „Esel von Wesel" nennen. Foto: T. Brocker (WeselMarketing)

Der Entertainer Guildo Horn darf sich ab sofort „Esel von Wesel" nennen. Diese Ehre mit Augenzwinkern wurde ihm am Sonntag, 11.02.2018, im Rahmen der mittlerweile 42. Eselorden-Verleihung zuteil als er den Eselorden der Stadt Wesel durch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp entgegennahm. Flankiert von 100 Doppelgängern zog der „echte" Guildo in die Niederrheinhalle ein und wurde von den rund 1000 Jecken im Saal lautstark begrüßt.
Horn hörte sich die humorige Begründung zu seiner begangenen Eselei an: Seit Jahren rühmt er unaufgefordert und äußerst publikumswirksam den „Esel von Wesel" und trägt den Namen der Stadt sozusagen als Botschafter auf humorvolle Weise quer durch die Republik. Denn während seiner alljährlichen Weihnachtskonzerte erzählt Guildo Horn auf die Melodie des Elvis-Klassikers „In the ghetto" die Geschichte des Esels „In der Krippe", der elfeinhalb Monate des Jahres in einem alten, grauen Pappkarton verbringen muss. Am Ende des Liedes fragt er das Publikum, ob sie wüssten, woher der Esel eigentlich kommt - und natürlich rufen alle Fans lautstark „Wesel".
Guildo Horns Erwiderung war nicht weniger humorvoll: Er bedankte sich beim schönen Hansestädtchen für diese hohe Weihe und war erfreut das Wesel ihn trotz seines Äußeren derart begehrt.
Mit der Auszeichnung befindet sich der Entertainer in guter Gesellschaft. Vor ihm erhiel-ten eine Schar illustrer Persönlichkeiten wie Rita Süssmuth, Fritz Pleitgen, Dieter Nuhr oder Jan Hofer die karnevalistische Auszeichnung.
Wesel vergibt den Karnevalsorden seit 1972 für eine besondere "Eselei" an bekannte Persönlichkeiten, die "den Mut zu einer nicht alltäglichen Entscheidung hatten und bereit waren, alle Folgen - also auch den Eselorden der Stadt Wesel - mit Humor zu tragen."