Breitbandausbau in Wesel – Kooperationsvereinbarung unterschrieben

hinten von links: Thomas Ahls (Alpen), Thomas Görtz (Xanten), Bürgermeisterin Ulrike Westkamp, Dr. Michael Heidinger (Dinslaken), Heiko Schmidt (Sonsbeck); - vorne von links: Dirk Haarmann (Voerde), Landrat Dr. Ansgar Müller

Die Stadt Wesel bittet gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen Alpen, Dinslaken, Sonsbeck, Voerde und Xanten den Kreis Wesel, Bundes- und Landesmittel für den Breitbandausbau zu beantragen.

Die Kooperationsvereinbarung zwischen den kreisangehörigen Kommunen und dem Kreis wurde am Freitag, 22.09.2017, von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und den Bürgermeistern Thomas Ahls (Alpen), Dr. Michael Heidinger (Dinslaken), Heiko Schmidt (Sonsbeck), Dirk Haarmann (Voerde), Thomas Görtz (Xanten) sowie dem Landrat Dr. Ansgar Müller unterzeichnet.

Für Bürgermeisterin Ulrike Westkamp ist die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Mit dem Breitbandausbau wird die Teilhabe an der digitalen Gesellschaft für alle Bürgerinnen und Bürger möglich. Zudem wird der Wirtschaftsstandort Wesel weiter gestärkt und zukunftsfähig gemacht.

Insgesamt sollen in den Fördergebieten, die derzeit mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde (MB/s) versorgt werden, 528 km Glasfaserverteilnetz und 64 km Hausanschlussleitungen verlegt werden. Damit können künftig im gesamten Kreisgebiet rund 3.200 Haushalte, 196 Betriebe und 43 Schulen mit mindestens 100 MB/s im Down- und Uploadrate versorgt werden. Die Kooperations-Kommunen beteiligen sich mit rund 2,8 Millionen Euro an dem Breitbandausbau.

Hintergrund

Bund und Land fördern den Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in Regionen, in denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau noch nicht erfolgte, da dieser sich für die Betreiber wirtschaftlich nicht lohnt. Insbesondere in vielen ländlichen Gebiete hat bisher kein Breitbandausbau stattgefunden. Solche Gebiete werden als „weiße Flecken" bezeichnet. Durch den Ausbau werden in Wesel in den kommenden Jahren voraussichtlich 751 Haushalte, 13 Schulen und 33 Gewerbebetriebe zusätzlich versorgt werden.
Mit der Entscheidung über die Gewährung von Fördermitteln ist Ende März 2018 zu rechnen. Der eigentliche Ausbau soll ca. 8-10 Monate später beginnen.