Flyer zu den Stolpersteinen

Stolperstein FlyerHält man den Flyer in der Hand, schaut man in die Gesichter von neun Kindern und einem Erwachsenen – eine Schulklasse mit Lehrer auf den Stufen zur Synagoge. Erstaunt stellte Ernest Kolman, 89jähriger gebürtiger jüdischer Weseler Bürger, fest: „Da bin ja ich drauf. Das Mädchen da oben ist meine Schwester Margret! Ist das nicht ein Mädchen von dem Fotografen Lion?“ – So wird Geschichte lebendig. So werden Personen lebendig und geraten nicht in Vergessenheit. Und genau das sollen die Stolpersteine bewirken – man soll sich erinnern, denn:

„Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“ (Talmund)

Im Flyer findet man

  • eine Liste der ehemaligen jüdischen Bürger und Bürgerinnen, für die bereits ein Stolperstein verlegt wurde. Eine Einzeichnung im abgedruckten Stadtplan ermöglicht es jetzt, diese Stolpersteine in der Weseler Innenstadt (und Büderich) gezielt aufzusuchen.

Der Flyer informiert ebenso über:

  • den Kölner Künstler Gunter Demnig und sein Kunstobjekt, ein europäisches Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus zu schaffen.
  • Wie es in Wesel zu Stolpersteinen kam
  • und sehr wichtig – das noch ca. 80 Stolpersteine verlegt werden müssen und wo und wie man sich an der Aktion beteiligen kann.

Erhältlich ist der Flyer beim Bürgerinfo im Rathaus, bei der Stadtinformation am Großen Markt und beim Stadtarchiv Wesel An der Zitadelle 2.

 

Kontakt

Frau Rulofs-Terfurth
Telefon: 02 81 / 1 64 53 96
E-Mail: archiv@wesel.de