Grüße der Bürgermeisterin zum Jahreswechsel

Bürgermeisteirn Ulrike Westkamp

Die Frage, wie das Jahr 2018 werden wird, möchte ich mit einem Zitat beantworten:
"Prognosen sind schwierig – besonders, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen“, soll der Schriftsteller Mark Twain einmal ironisch gesagt haben.

Wie wahr! Dennoch formulieren wir zum Jahreswechsel Erwartungen und Wünsche in der Hoffnung, sie mögen sich erfüllen.

Glück, Gesundheit und Wohlergehen

Die meisten Menschen setzen dabei auf Gesundheit, Glück, ein auskömmliches Einkommen, eine harmonische Familie und verlässliche Freundschaften. Persönlich kann ich mich diesen Wünschen anschließen.

Als Bürgermeisterin wünsche ich mir für das kommende Jahr, dass die positive Entwicklung in Wesel weitergeht. Wer mit wachem Blick durch die Stadt geht, sieht, was in den letzten Jahren erreicht wurde.

Diesen Weg wollen wir in 2018 fortsetzen. Der Kasinogarten soll z.B. neugestaltet und aufgewertet werden. Damit entsteht ein weiterer Ort in der Innenstadt, der zum Verweilen einlädt.

Die positive Entwicklung hin zu einer jungen Stadt mit Tradition soll sich in einem neuen Corporate-Design widerspiegeln. Es wird derzeit von Studierenden der Hochschule Rhein-Waal entwickelt.

Klimaschutz und neue Wohnungen

Seit der Einstellung einer städtischen Klimaschutzmanagerin werden zunehmend Projekte umgesetzt, die dem Klimaschutz vor Ort hohe Priorität einräumen. Wir wollen in Wesel unseren Beitrag zu einem gesunden Klima leisten, z.B. durch die Stärkung des Radverkehrs oder durch mehr Elektromobilität.

Der Bau von neuen bezahlbaren Wohnungen soll weiter intensiv betrieben werden. Dafür steht uns als verlässlicher Partner die Bauverein Wesel AG zur Seite.

Als Stichwort nenne ich die geplante Neubebauung auf dem Gelände des ehemaligen Kreiswehr-Ersatzamtes. Durch das gemeinsame Engagement der Bauverein Wesel AG, der Wohnungsbaugenossenschaft Wesel e.G. und dem Forum Esplanade wird dieser für die Stadtentwicklung bedeutende Standort ein völlig neues Gesicht erhalten.

Stolz können wir auf unsere Kindertageseinrichtungen und unsere Schulen sein. Hier wird hervorragende Arbeit geleistet. Gemeinsam mit der Politik sorgen wir als Stadt dafür, dass die Gebäude in einem guten Zustand sind. Viel Geld wurde und wird in Neu- und Erweiterungsbauten sowie Sanierungen investiert.

Die Ansiedlung der privaten Fachhochschule für Ökonomie und Management vor vier Jahren hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Die Zahl der Studierenden ist in dieser Zeit enorm gewachsen. Für den Bildungsstandort Wesel ist das eine echte Stärkung, von der auch die Wirtschaft vor Ort und in der Region profitiert.

Ehrenamt ist unverzichtbar

Mir ist daran gelegen, dass sich auch die Ortsteile zukunftsorientiert entwickeln. Mit den Dorfentwicklungskonzepten für Büderich und Ginderich bieten sich vielversprechende Perspektiven. Die Bürgerinnen und Bürger haben bei diesem Prozess einmal mehr gezeigt, wie stark sie bereit sind, sich für „ihren“ Ortsteil zu engagieren.

Überhaupt ist das ehrenamtliche Engagement in unserer Stadt ein Pfund, mit dem wir wuchern können. Bei der Verleihung der diesjährigen Ehrenamtspreise zeigte sich erneut, wie vorbildlich und tatkräftig Menschen sich für andere und für unsere Stadt einbringen.

Die wirtschaftliche Entwicklung unserer heimischen Firmen und Betriebe brummt – wie die Konjunktur im ganzen Land.  Das bringt Steuereinnahmen für die Stadt, sichert und schafft Arbeitsplätze.

Nur einige Gründe, um das neue Jahr mit Spannung und Zuversicht zu erwarten.

Freuen dürfen wir uns auf 2018 aber auch, weil es wieder etwas zu feiern gibt. Die Erinnerungen an unseren 775-jährigen Stadtgeburtstag sind noch sehr lebendig, da steht das nächste Jubiläum schon vor der Tür.

Zuversichtlich bleiben

2018 heißt es: 777 Jahre Stadt Wesel! Dieses „kleine“ Stadtjubiläum soll mit sieben Veranstaltungen gewürdigt werden, die WeselMarketing derzeit vorbereitet.

„Ist das Glas halb voll oder halb leer?“, fragt die „ZEIT“ in ihrer Extra-Ausgabe vom 4. Dezember 2017, die sich dem Jahresrückblick 2017 widmet. Ein Jahr, so das Resümee, ist ein Tropfen im Strom der Zeit.

Angesichts dieser Betrachtung plädiere ich für die optimistische Beurteilung des Wasserstandes. Optimistische Menschen leben länger und sind gesünder, das zeigen viele Studien.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien entspannte Feiertage und ein gutes Jahr 2018 mit vielen glücklichen Momenten und einer zuversichtlichen Sicht auf die Dinge des Lebens.

Ihre

Ulrike Westkamp
Bürgermeisterin