Neue Philharmonie Westfalen – La Dolce Vita

Dirigent: Christoph-Mathias Mueller, Solist: Andreas Mildner, Harfe

 

Von Goethes „Land, wo die Zitronen blühen“ bis zum Campingplatz in Rimini: Italien war immer schon ein Sehnsuchtsland für die regengeplagten Deutschen. Felix Mendelssohn ließ sich auf einer Bildungsreise von Licht, Luft und Kunstdenkmälern des sonnigen Südens für seine „Italienische“ Sinfonie durchfluten. Und sagte, ihm sei das „lustigste Stück“ gelungen. Unverkennbares Vorbild für Schuberts „Ouvertüre im italienischen Stil“ waren die Ouvertüren von Rossini mit ihren wirbelnden Rauschzuständen. Rossinis Ouvertüre zu „La gazza ladra“ (Die diebische Elster) macht diese fröhlich ratternde Mechanik vor.

In die Traumwelt von Cinecittà führt Nino Rota, der auch für Filme wie Fellinis „La dolce vita“, Viscontis „Der Leopard“ und Coppolas „Der Pate“ die Musik geschrieben hat. In seinem Harfenkonzert von 1947 zeigt Rota die ganze Schönheit und Vielfalt dieses eindrucksvollen Instruments – von glitzernden Kaskaden bis zum melancholischen Präludieren. Andreas Mildner ist Solo-Harfenist des WDR-Sinfonieorchesters Köln und Professor für Harfe an der Hochschule Würzburg. Er gewann etliche Preise und Stipendien und begeistert sein Publikum zwischen Rio de Janeiro und Schleswig-Holstein durch „technische Brillanz“ und sein „unglaublich ästhetisches Spiel mit den Klangfarben“. (Text: Dr. Kerstin Schüssler-Bach)

 

Programm:

Gioacchino Rossini: Ouvertüre zu „Die diebische Elster“


Nino Rota: Konzert für Harfe und Orchester


Franz Schubert, Ouvertüre im italienischen Stil

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“

 

Bildnachweis: Pedro Malinowski

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