Terror

Stück von Ferdinand von Schirach

Das Theaterstück und der Film „Terror“ von Ferdinand von Schirach, beschäftigten 2016 die deutsche Öffentlichkeit.

Major Lars Koch, Kampfjetpilot der Bundeswehr, steht vor Gericht. Angeklagt ist er des 164-fachen Mordes. Was ist passiert? Am 26. Mai 2013 erhält Koch den Befehl, einen vollbesetzten, von Terroristen gekaperten Airbus vom Kurs abzudrängen, was ohne Erfolg bleibt. Ziel der Terroristen ist es, den Airbus in die ausverkaufte Münchner Allianz-Arena stürzen zu lassen, in der 70.000 Zuschauer dem Länderspiel Deutschland-England entgegenfiebern. Lars Koch entscheidet sich eigenmächtig, das Passagierflugzeug abzuschießen, um die Fußball-Fans zu retten. Ist Koch schuldig?

In „Terror“, seinem ersten Theaterstück, stellt der ehemalige Strafverteidiger Ferdinand von Schirach  die Frage nach der Würde des Menschen und dessen moralischer Verantwortung: Darf ein Mensch töten, um andere zu retten? Welche Gründe kann es geben, um ein Unheil durch ein anderes, vermeintlich kleineres Unheil abzuwehren? Ferdinand von Schirach gelingt es, die Zuschauer durch seinen suggestiven Gerichts-Thriller, zu sensibilisieren, zum Nachdenken, urteilen oder zweifeln zu bringen. 

In Ferdinand von Schirachs Theaterstück entscheidet das Publikum über „schuldig“ oder „nicht schuldig“.

 

Regie: Thomas Goritzki

Ausstattung: Heiko Mönnich

Mit: Johannes Brandrup (als Vorsitzender Richter), Christian Meyer, Christoph Schlemmer, Annett Kruschke, Peter Donath, Tina Rottensteiner

Gastspiel: Eurostudio Landgraf

Eine Einführung in das Stück beginnt um 19.15 Uhr

 

Hinweis: Vorverkauf ab 16.09.2017

 

Bildnachweis: Bernd Boehner

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