Eselordenträger

Bild des Esels  vom Eselorden

Im Sommer 1971 kam aus den Reihen der Karnevalisten im Carnevals-Ausschuss Wesel der Vorschlag, in der kommenden Session einen „Esel von Wesel" zu küren. Ausgezeichnet werden sollte die „humorvollste Tat im humorvollsten Sinne", das heißt bekannte Persönlichkeiten, die „den Mut zu einer nicht alltäglichen Entscheidung" hatten und bereit waren, „alle Folgen - also auch den Eselorden der Stadt Wesel - mit Humor zu tragen." Die begangene „Eselei" war nur ein Kriterium für die Wahl der Würdenträger. Die Ehrung erhielten auch Personen, die den Namen Wesels in die Welt hinaustrugen, sei es, dass sie aus Wesel oder vom Niederrhein stammten, publikumswirksam in den Medien die berühmte „Bürgermeisterfrage" stellten oder den „Esel von Wesel" rühmten, sei es, dass sie sich auf eine andere Art um Wesel verdient machten oder durch ihren Humor in besonderer Weise auffielen.

Die zu verleihende Auszeichnung, der Eselsorden, wurde von Gerhard Rettinghaus entworfen und zeigt den obligatorischen Esel mit dem Weseler Wappen.

Anfangs wurde der Orden im Rahmenprogramm Weseler Karnevalsveranstaltungen übergeben. Seit 1976 gibt es eine eigene Verleihungsveranstaltung. In der Niederrheinhalle zeichnet nun der nur aus Ratsmitgliedern bestehende Elferrat die jeweiligen Ordensträger aus. Traditionell gilt für diese Veranstaltung das Motto „Ein-Tritt frei".

Liste der Preisträger:

Links