Bekanntmachung über die Offenlegung eines Planes

Antrag der Fa. Holemans Niederrhein GmbH auf Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens gemäß § 68 Abs. 1 WHG für die geplante Abgrabung „Histenbruch“ in Wesel - Bislich

Der Plan der Fa. Holemans Niederrhein GmbH, Vor dem Rheintor 17, 46459 Rees auf Durchführung eines Verfahrens gemäß § 68 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) vom 31.07.2009 (BGBl. I S. 2585) in Verbindung mit den §§ 104 ff des Wassergesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (Landeswassergesetz - LWG) vom 15.07.2016 (GV.NRW S. 539) liegt gemäß § 73 Abs. 3 des Verwaltungsverfahrensgesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen (VwVfG NRW) vom 12. November 1999 (GV.NRW S. 602) in der Fassung der Bekanntmachung vom  27.05.2014 (GV.NRW. S. 289)

in der Zeit vom 02.05.2017

bis einschließlich 02.06.2017

während der Dienststunden

Montag bis Donnerstag von 08:00 Uhr bis12:00 Uhr sowie von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr,

Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr

bei der

Stadt Wesel, Klever-Tor-Platz 1, 46483 Wesel

Rathaus-Anbau, Zimmer 225

zu jedermanns Einsicht aus.

Der Plan sieht die Herstellung eines ca. 95 ha großen Gewässers durch Abgrabung auf diversen Grundstücken in der Stadt Wesel, Gemarkung Bislich, Flure 29, 30, 31 sowie die sukzessive Herrichtung zum Zwecke des Arten- und Biotopschutzes sowie einer naturnahen Erholungsnutzung vor.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis 2 Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Stadt Wesel, Klever Tor Platz 1, 46483 Wesel oder dem Kreis Wesel, Fachdienst 66, Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel, Einwendungen gegen den Plan erheben.

Diese  Bekanntmachung sowie  die  dazugehörigen  Unterlagen  sind  auch  im  Internet  über  die  Homepage  des Kreises Wesel  unter dem unten stehenden Link einsehbar.

Dies geschieht nur informatorisch und hat keine Auswirkung auf die im vorherigen Absatz genannte Frist.

Mit  Ablauf der Einwendungsfrist sind gemäß § 73 Abs. 4 VwVfG NRW alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf  besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen.

Die Erhebung einer fristgerechten Einwendung setzt voraus, dass aus der Einwendung zumindest der geltend gemachte Belang und die Art der Beeinträchtigung hervorgehen, die Einwendung unterschrieben und mit einem lesbaren Namen und Anschrift  versehen ist. Einwendungen ohne diesen Mindestgehalt sind unbeachtlich.

Die Einwendungen werden an die Antragsstellerin weitergegeben. Auf Verlangen der jeweiligen Einwender wird deren Namen und Anschrift unkenntlich gemacht, soweit diese Angaben nicht zur Beurteilung des Inhalts der Einwendung erforderlich sind.

Zur mündlichen Erörterung der rechtzeitig geltend gemachten Einwendungen wird gemäß § 73 Abs. 6 VwVfG NRW ein Erörterungster­min anberaumt, zu dem die Beteiligten gesondert geladen werden.

Gemäß § 73 Abs. 5 Ziffer 4 VwVfG NRW wird darauf hingewiesen, dass Personen, die Einwendungen erhoben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können und die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass bei Ausbleiben eines Beteiligten in dem Erörterungstermin auch ohne ihn verhandelt werden kann.

 

Wesel, 12. April 2017

 

Kreis Wesel

Der Landrat

Fachdienst Umwelt

 

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Kontakt

Herr Rosner
Telefon: 02 81 / 2 03 25 94
E-Mail: stadtteilplanung@wesel.de