Cicerone Ensemble

Thomas Wormitt, (Traversflöte), Adrian Cygan, (Barockcello), Andreas Gilger, (Cembalo)

Paris war vielleicht das wichtigste musikalische Zentrum Europas zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Neben der aufwändigen Hofmusik Versailles entsteht hier eine städtische, bürgerliche Musikkultur. Vor diesem Hintergrund gewinnt Virtuosentum an Bedeutung, das Cello entwickelt sich vom Continuo- zum Soloinstrument, und es toben unter Musikern heftige Debatten über den Einfluss des italienischen Stils auf die französische Musik...
Dem Cicerone Ensemble reicht es nicht, Musik lediglich zu spielen. Historische Musik zu hören ist nur ein Teil der Erfahrung, welche Adrian Cygan, Andreas Gilger und Thomas Wormitt vermitteln möchten. Ihr Ziel ist es, Musik darzustellen, wie ein Fremdenführer ein altes Gemälde oder Gebäude präsentieren würde, daher der Name: Cicerone (~Fremdenführer).
Die drei Musiker nahmen 2014 an der Akademie der Düsseldorfer Hofmusik teil und erreichten das Semifinale des Internationaal Van Wassenaer Concours beim Festival Oude Muziek Utrecht. Im Folgejahr wurde das Ensemble mit dem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerb ausgezeichnet und für die Spielzeit 2016/17 in die 60. Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen. Im Juni 2015 erspielte sich das Ensemble in Duisburg den Förderpreis der Köhler-Osbahr-Stiftung

Programm:

Michele Mascitti, Sonate g-Moll op. 6 Nr. 15 für Violine, Violoncello und Basso continuo
Michel Blavet, Sonate d-Moll „La Vibray" op. 2 Nr. 2 für Flöte
Jean-Baptiste Barrière, Sonate B-Dur 3. Buch Nr. 4 für Violoncello
Sonate d-Moll 3. Buch Nr. 2 für Flöte, Violoncello
Pierre Danican Philidor, Suite Nr. 5 e-Moll für Flöte
Louis-Antoine Dornel, Suite G-Dur op. 2 Nr. 1 für Flöte

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