Ausstellung 'Flucht' der Künstlergruppe 'Nebelhorn' im Städt. Museum Wesel

Zwei offene Ateliers in Wesel (Trapp-Hallen) und Duisburg (Hafenkiez) - außergewöhnliche Räume, in denen die Künstlergruppe "Nebelhorn" gemeinsam mit Musikern der Gruppe TonAkut außergewöhnliche Kunst zum Thema "Flucht" entwickelte:
Inszenierungen, in denen bildende Kunst, schauspielerische Darstellung und Musik einen Freiraum gaben für außergewöhnliche Performances. Zeichnungen, Bilder, Collagen, Assemblagen, Skulpturen, Rauminstallationen sowie Foto- und Filmdokumentationen zum Thema "Flucht“, die als Ergebnis der offenen Ateliers im Städt. Museum Wesel zu sehen sind.
Ausstellungsobjekt "Flucht"

Die kreativen Ergebnisse von offenen Ateliers im Sommer sind bis zum 17. Dezember zu sehen.

Immer samstags von 10 bis 13 Uhr sind Künstler/-innen anwesend, um mit Ihnen über das Thema "Flucht" in's Gespräch zu kommen oder Sie durch die Ausstellung zu führen.

Immer donnerstags werden ab 19 Uhr verschiedene Aspekte des Themas "Flucht" in unterschiedlichen Formaten vorgestellt:


16. November 2017
Barbara Lübbehusen: „Flucht in die Sucht – Ausbruch aus unerträglichem Alltag

Erörtert wird an dem Abend, was hinter der Sucht steht – egal ob in einem ganzen Land oder in einem selbst.
Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle Wesel e.V.

23. November 2017
Vortrag von Professor Dr. Rainer Neu: „Flucht aus der Heimat“
Nach dem Einführungsvortrag werden Menschen aus Afghanistan über ihre Erlebnisse während der Flucht und ihre Erfahrungen in der neuen Heimat Wesel berichten.
Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe Wesel e.V.

30. November 2017
Werner Köhler
liest aus dem Kriminalroman von Fred Vargas „Fliehe weit und schnell“
Die Pest in Paris! Das Gerücht hält die Stadt in Atem und löst Fluchtgedanken aus. Der meisterhafter Roman voll düsterer Spannung, leiser Poesie und Vargas‘ unnachahmlich schrägen Dialogen wird ausschnittweise vorgestellt.

7. Dezember 2017
Arshaluys Noramiryan i
nformiert zum Thema: „Frauen auf der Flucht – Von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung“
SOLWODI NRW e.V. in Duisburg stellt seine Arbeit mit Migrantinnen in verschiedenen Notsituationen vor. Es wird über die besondere Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen berichtet, die traumatische Erfahrungen von (sexueller) Gewalt und Ausbeutung gemacht haben. Für diese Opfer von Menschenhändlern in Duisburg soll sensibilisiert werden.

Eintritt kostenlos! Keine Anmeldung notwendig!
Alle Veranstaltungen finden in der Galerie im Centrum, Ritterstraße 12, 46483 Wesel, statt.

Das Projekt wird gefördert vom Land NRW, der Gold-Krämer- Stiftung und privaten Spendern und Sponsoren!

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Kontakt

Frau Kemper
Telefon: 02 81 / 2 03 23 50
E-Mail: kultureinrichtungen@wesel.de