Mein rechter, rechter Platz ist frei... - Lorinda Ewersbach spendet der Stadt Wesel Sitzbank an der Rheinpromenade

Viele Menschen zieht es nach Wesel an den Rhein. Gerne schlendern sie die Rheinpromenade entlang, um den Blick auf den Strom zu genießen. Wer Rast machen möchte, ist auf Sitzgelegenheiten angewiesen. Lorinda Ewersbach hat der Stadt Wesel eine Sitzbank gespendet. Die Bank wurde vor einigen Wochen am Steiger an der Rheinpromenade aufgestellt. Bürgermeisterin Ulrike Westkamp dankt der Spenderin. „Für viele Menschen ist die Rheinpromenade ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen. Die Bank von Lorinda Ewersbach bereichert die - auch bei Touristen - sehr beliebte Rheinpromenade mit ihrer besonderen Atmosphäre“, sagt die Bürgermeisterin.

Die Sitzbank wurde in „liebevoller Erinnerung“ an den verstorbenen Vater von Lorinda Ewersbach gespendet. Ihr Vater, Rainer Ewersbach (geb. 1942), verstarb in diesem Jahr. Er war Steuermann auf dem Rhein und „Weselaner Jung“ – so steht es auf der an der Bank angebrachten Plakette. In seiner Freizeit ging er gerne mit seinen Kindern an die Stelle, wo heute die Bank steht. Dabei erklärte er ihnen die unterschiedlichen Schiffe (Flagge, Ladung usw.), die an ihnen vorbei schipperten. Lorinda Ewersbach lebt aktuell in Frankreich. Für sie ist es eine „Herzenssache“, der Stadt Wesel an jenem Ort eine Bank zu spenden.

Die Bank besteht aus hochwertigem Metall. Das Muster entspricht weiteren Bänken an der Rheinpromenade. Der interfraktionelle Arbeitskreis Rheinpromenade hatte sich in der Vergangenheit auf dieses Muster geeinigt.  

Immer wieder spenden Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Institutionen der Stadt Wesel Sitzbänke.