Mit NICHTS fängt alles an (Meldung aus dem Archiv)

Ausstellung

Rund 300 Personen fanden am Sonntag den Weg ins Städtische Bühnenhaus zur Eröffnung der Ausstellung „Mit NICHTS fängt alles an“ von Gabriele Suhrborg. Die positive Resonanz unterstrich einmal mehr die gute Arbeit des Städtischen Museums.

Marius Furche

Vom Licht bis zur musikalischen Untermalung durch den Pianisten Marius Furche erlebten die Gäste eine abwechslungsreiche Eröffnung. Das aus dem NICHTS kommende Handyklingeln eines Gastes sorgte zunächst für Raunen unter den Besuchern. Doch selbst dieser vermeintliche Fehltritt entpuppte sich als Inszenierung des Komikers Änndi Hussmann, der die ohnehin angenehme Atmosphäre weiter aufzuheitern verstand.

Änndi Hussmann

Die anschließende Laudatio der Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Garwer-Schier (Museum der Deutschen Binnenschifffahrt) versprach dem Publikum Werke auf hohem Niveau. Ebenso scheute sie nicht den Vergleich zu großen Künstlern, die sich wie Gabriele Suhrborg als Autodidakten verwirklichten.

Dr. Cornelia Garwer-Schier (Museum der Deutschen Binnenschifffahrt)

Auch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp nutzte in ihrem Grußwort einen besonderen Vergleich, um ihrer Anerkennung Ausdruck zu verleihen. Nicht nur Kies, sondern auch Kunst gehöre unmittelbar zu dem Namen Suhrborg in Wesel, so die Bürgermeisterin. Erna Suhrborg, Schwiegermutter der Künstlerin, war eine weit über die Grenzen Wesels bekannte Künstlerin, die in der Kunstszene einen guten Ruf genoss. Sie war sowohl Mentorin als auch Vorbild für Gabriele Suhrborg.

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp

Die Kulturbeauftragte der Stadt Wesel Heike Kemper hob die Erfolge des vergangenen Jahres hervor. Die Bilanz von mehr als 9.000 Besuchern im Centrum sei im Jahr des Stadtjubiläums besonders positiv ausgefallen. Mit Zuversicht und einem erstklassigen Programm starte die Stadt Wesel nun in das Jahr 2017.

Kulturbeauftragte Heike Kemper

Den Startschuss in die Ausstellung gab Gabriele Suhrborg selbst, die sich in ihrer Rede bei allen Beteiligten von Herzen bedankte. Mit der Ausstellung im Centrum sei ein lang ersehnter Traum in Erfüllung gegangen, sagte die Künstlerin. Bis zum 19. Februar können Besucher die Ausstellung von Gabriele Suhrborg besuchen und zugleich ihre Favoritinnen für den Erna-Suhrborg-Preis benennen.

Künstlerin Gabriele Suhrborg

Hans Dieter Suhrborg, Sohn von Erna Suhrborg, und seine Frau Gabiele hatten die Idee des Preises zur Förderung von Künstlerinnen ohne akademische Bildung. Die Stadt Wesel hat diese Anregung gerne aufgenommen und einen Wettbewerb ausgelobt.  Von den 26 Bewerbungen schafften es zehn in die Ausstellungsräume im Centrum. Zusammen mit dem Votum der Besucher entscheidet eine Fachjury über die ersten drei Platzierungen. Die Gewinnerinnen werden am 19. Februar um 11:30 Uhr feierlich im Centrum bekanntgegeben.

Flyer mit dem Jahresprogramm „Wesel kunstvoll 2017“ finden Sie im Centrum, in der Rathausinformation, der Stadtinformation, in Banken und Sparkassen, in Hotels, in Schulen, Heimatvereinen und an vielen anderen Orten, auch auf unserer Homepage.

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