Neue Philharmonie Westfalen - „Schottland im Revier“

Leitung: GMD Rasmus Baumann

Solistin: Mirijam Contzen, Violine, Björn Frauendienst: Dudelsack

Raue Küsten, Meer und Heide, grimmige Krieger und uralte Balladen – Schottlands karge Schönheit und klare Luft hat so manchem Künstler den Kopf frei gepustet und anschließend mit Whisky beschwert. Peter Maxwell Davies zog sogar vom britischen Festland auf die Orkney-Inseln, wo er auch „An Orkney Wedding with Sunrise“ komponierte. Eine feucht-fröhliche Hochzeitsfeier endet in einer majestätischen Melodie - Dudelsackspieler inklusive. Die wilde Romantik der Highlands beschwört Max Bruch in seiner „Schottischen Fantasie“, inspiriert von der Lektüre Walter Scotts und eigenen Reiseerlebnissen. Bruch verarbeitet vier schottische Volkslieder in freier Fantasie mit großer Klangschönheit und Virtuosität für die Violine. Die deutsch-japanische Geigerin Mirijam Contzen wird von der internationalen Musikwelt als Solistin, Kammermusikerin, Festivalleiterin und Professorin im Fach Violine hoch geschätzt.

Malcolm Arnolds berühmtestes Werk ist der gepfiffene „River-Kwai-Marsch“. Aber neben Oscar-gekrönten Filmmusiken schrieb der Engländer viele Stücke, die keine Angst vor Popularität kennen. So auch die „Schottischen Tänze“, die sich an den Besonderheiten der Highland-Musik orientieren, ohne echte Volksmusik zu zitieren. Und bei dieser Reise, die nach Ungarn, Frankreich und Spanien „im Revier“ nun also in den Norden führt, darf natürlich Felix Mendelssohns „Schottische Sinfonie“ nicht fehlen.

Programm: 

Peter Maxwell Davies: „An Orkney Wedding with Sunrise“ für Dudelsack und Orchester

Max Bruch: „Schottische Fantasie“ für Violine und Orchester

Malcolm Arnold: „Schottische Tänze“

Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 3 a-moll op. 56 „Schottische“

 

Eine Einführung in das Konzert beginnt um 19.15 Uhr.

 

Foto: Josep Molina

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