Weseler Jugendliche in Riga – Stadt unterstützt Fahrt zur Holocaust-Gedenkstätte

Jeweils zwei Schüler/innen vom Andreas-Vesalius- und vom Konrad-Duden-Gymnasium hatten sich im Frühjahr um einen Platz für das Sommercamp in Riga beworben und glücklicherweise auch eine Zusage erhalten. Denn aus ganz Deutschland können daran nur zwölf Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren teilnehmen. Weitere zwölf junge Erwachsene kommen aus Lettland und aus den anderen europäischen Staaten.

Gemeinsam mit Betreuern der Deutschen Kriegsgräberfürsorge begeben sie sich auf die Spurensuche nach den Menschen, die 1941/1942 überwiegend aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei ins Rigaer Ghetto deportiert oder in den umliegenden Wäldern und Konzentrationslagern ermordet worden sind. Heute erinnert im Wald von Bikernieki eine Gräber- und Gedenkstätte an die Opfer. Sie liegt zehn Kilometer von der Rigaer Altstadt. Dort haben die Weseler Jugendlichen gemeinsam mit den andern Jugendlichen am Dienstag, den 23. Juli leichte Grabpflegetätigkeiten durchgeführt.

In länderübergreifenden Workshops lernen sie die Besonderheiten der deutschen und lettischen Kultur kennen, aber auch Besuche des Rigaer Ghettos, der Stadt Riga und des Umlandes stehen auf dem Programm. Hier ein Foto von Marie, Julia, Mewes und Elisa vor dem Rigaer Rathaus:

Vier Weseler Jugendliche in Riga

Nach einem Beschluss des Rates im Jahr 2018 finanziert die Stadt Wesel die Kosten des Sommercamps als einen Beitrag, die Erinnerung an den Holocaust wach zu halten und zur Unterstützung der Völkerverständigung.

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Frau Rulofs-Terfurth
Telefon: 02 81 / 1 64 53 96
E-Mail: archiv@wesel.de