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Eingliederungshilfe für behinderte Menschen

Unter bestimmten Voraussetzungen haben Menschen einen Anspruch auf Eingliederungshilfe, wenn sie nicht nur vorübergehend geistig, seelisch oder körperlich wesentlich behindert oder von einer solchen Behinderung bedroht sind.

Die Eingliederungshilfe hat zum Ziel

  • eine drohende Behinderung zu verhüten,
  • eine vorhandene Behinderung und deren Folgen zu beseitigen oder zu mildern und
  • Menschen mit Behinderungen möglichst weitgehend in die Gesellschaft einzugliedern.

Zum Leistungskatalog gehören unter anderem

  • Leistungen für eine Autismustherapie,
  • Familienunterstützender Dienst,
  • Hilfe zur angemessenen Schulbildung (Integrationshelfer in allgemeinen Integrationsklassen),
  • behindertengerechter Umbau von Wohnraum.

Bitte beachten Sie, dass diese Aufzählung nicht abschließend sondern nur beispielhaft ist.

Auch die Eingliederungshilfe ist eine nachrangige Leistung. Sie wird nur dann gewährt, wenn keine oder nicht ausreichende Ansprüche gegenüber anderen Leistungsträgern wie zum Beispiel Kranken- und Pflegekassen, Arbeitsagenturen oder Rentenversicherungsträgern bestehen.

Ausnahmen hiervon gibt es beispielsweise bei der Autismustherapie oder der Hilfe zur angemessenen Schulbildung, die grundsätzlich einkommens- und vermögensunabhängig gewährt werden.

Erforderliche Unterlagen für die Antragstellung:

  • Nachweise über Einkommen und Vermögen,
  • Nachweis über die gesundheitlichen Beeinträchtigungen,
  • Schwerbehindertenbescheid und oder der Schwerbehindertenausweis,
  • Nachweise über vorrangige Leistungen, zum Beispiel Kranken- oder Pflegekasse, Rentenversicherungsträger,
  • Nachweis über die Höhe der Unterkunftskosten (Miete oder Hauslasten).