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Hilfe zur Pflege zu Hause

Pflegebedürftigkeit liegt vor, wenn Menschen wegen Krankheit oder Behinderung bei den Verrichtungen im Alltag, wie zum Beispiel bei der Körperpflege, Ankleiden und Essen, Hilfe benötigen.

Personen, die pflegeversichert sind, erhalten auf Antrag von ihrer Pflegekasse Geld- bzw. Sachleistungen oder eine Kombination aus beiden, um die Grundpflege und die hauswirtschaftliche Versorgung zu gewährleisten. Voraussetzung für die Leistungen der Pflegekasse ist neben den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen das Vorliegen einer der drei in § 15 des Elften Sozialgesetzbuches (SGB Elf) genannten Pflegestufen in einem Gutachten bescheinigt.

Besteht keine Pflegeversicherung oder reichen die Leistungen der Pflegekasse nicht aus oder ist der Hilfebedarf nicht so hoch, dass eine Einstufung in eine Pflegestufe erfolgt, so kann bei Erfüllung der sonstigen Vorraussetzungen  gegebenenfalls Hilfe zur Pflege nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB Zwölf) gewährt werden.

Die Hilfe zur Pflege soll in erster Linie die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen stärken. In diesem Zusammenhang spricht man von der ambulanten Pflege.

Diese umfasst insbesondere

  • Pflegegeld bzw. Pflegebeihilfe,
  • Aufwendungen für eine private Pflegeperson,
  • angemessene Kosten für eine professionelle Pflegekraft oder eines Pflegedienstes,
  • Kosten für Pflegehilfsmittel,  
  • Alterssicherung der Pflegeperson

Die Hilfeleistung hat zum Ziel, den betroffenen Menschen solange wie möglich ein Leben in der vertrauten häuslichen Umgebung zu ermöglichen.