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46483 Wesel

 


Aktuelles des Integrationsrates

Interkulturelle Tage 2019

In diesem Jahr werden die Interkulturellen Tage in der Zeit vom 05.09. bis 07.09.2019 stattfinden. Wie in den Vorjahren hat ein Organisationsteam die Planung übernommen und dabei folgendes Programm verabredet:

 

Donnerstag, 05.09.2019

15:00 Uhr: Kinder-Filmvorführung im Weseler Kino "Comet"

17:30 Uhr: Ausstellung im Rathaus - Flur der Bürgermeisterin -

Der iranische Künstler Amir Hedayat-Vaziri, der am Niederrhein lebt und arbeitet, zeigt eine kleine Auswahl seiner Fotocollagen und Miniaturskulpturen, die er aus Fundstücken der ganzen Welt gestaltet.

18:00 Uhr: Empfgang der Bürgermeisterin für neu eingebürgerte Deutsche im Ratssaal

 

Freitag, 06.09.2019

19:00 Uhr: Verleihung des Integrationspreises 2019, gestiftet von der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe, im SCALA Kulturspielhaus Wesel.

Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung durch die Musikgruppe „Soulkitchen".

Samstag, 07.09.2019

10:00 Uhr bis 13:00 Uhr: „Bunter Markt der Möglichkeiten", Rathausvorplatz

Integrationspreis 2019, gestiftet von der Niederrheinischen Sparkasse RheinLippe

Auch in diesem Jahr werden die Stadt Wesel und der Integrationsrat Menschen auszeichnen, die sich in besonderer Weise um die Integration in Wesel verdient gemacht haben.

Mehrheitlich hat sich der Integrationsrat der Stadt Wesel dafür ausgesprochen, den diesjährigen Integrationspreis an Ilka Trapp und Sigrid Stock zu verleihen. Die beiden Frauen unterstützen ehrenamtlich seit 2015 die Arbeit des Unterrichts „Deutsch als Zweitsprache“ am Andreas-Vesalius-Gymnasium Wesel (AVG). Zeitweilig umfasste die Gruppe 15-29 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10-17 Jahren.

Vorgeschlagen wurden Frau Trapp und Frau Stock von der Schulleiterin, dem Lehrerrat und der Schülersprecherin des Andreas-Vesalius-Gymnasiums.

Zusätzlich integrieren die beiden Frauen auch gerne die Austauschschüler, die für ein Jahr nach Wesel kommen. Als bereichernd empfinden sie auch von Anfang an die Unterstützung durch Oberstufenschüler, die Kleingruppen übernehmen und auch durch ihre muttersprachlichen Kenntnisse zügig Übersetzungshilfe leisten.

Mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unterstützen Ilka Trapp und Sigrid Stock ein gedeihliches Miteinander und die gegenseitige Akzeptanz. Sie helfen damit geflüchteten Kindern, die eine lange und beschwerliche Reise und häufig eine belastende Vergangenheit hinter sich gebracht haben, auf besonders mitmenschliche und herzliche Art.

Insgesamt hatte der Integrationsrat über vier eingebrachte Vorschläge zu entscheiden. Die Resonanz zeigt, dass es zahlreiche unterschiedliche Angebote zur Förderung der Integration in Wesel gibt.

In diesem Jahr wird der Integrationspreis bereits zum zehnten Mal vergeben.

In den vergangenen Jahren sind folgende Preisträger ausgezeichnet worden:

  • 2009  Flüchtlingshilfe Wesel
  • 2011  Dr. Rainer Neu; Interreligiöser Dialogkreis Wesel und Yavuz Yildiz
  • 2012  Gesamtschule am Lauerhaas
  • 2013  Horst Höpken; Boxtrainer und Vorstandsmitglied im Weseler Boxclub 1922 e.V.
  • 2014  Kinderschutzbund Wesel e.V.;
              Frau Helga Röhling S.E.R. Kinderhilfe e.V. und
              Hasan Özbektas; Kampfkunstsportler und ehrenamtlich tätig in der Gymnastik Schule Wesel
  • 2015  Gemeinschaftsgrundschule Innenstadt
  • 2016  Schülerinnen und Schüler des Konrad-Duden-Gymnasiums für ihr Engagement zur Förderung
              der Integration geflüchteter Kinder und Jugendlicher
  • 2017  Jutta Kehl; Künstlerin für ihr Engagement in der praktischen Arbeit der Flüchtlingshilfe Wesel e. V.
              zugunsten Kindern aus geflüchteten Familien
  • 2018  Natalie Khattab und Marija Vrbat wegen vorbildlichen Engagements im Elternbeirat des
              Evangelischen Familienzentrums Blücherstraße

Netzwerktreffen der Integrationsräte des Kreises Wesel

Im Jahr 2015 gründeten die Integrationsräte im Kreis Wesel ein Netzwerk zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Am 7. Juni 2017 fand das sechste Treffen des Netzwerkes statt. Gastgeber war die Stadt Wesel. Teilnehmer waren Mitglieder der Integrationsräte sowie Mitarbeiter der Verwaltung der Städte Dinslaken, Moers und Wesel.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Ulrike Westkamp berichteten die Teilnehmer aus der aktuellen Arbeit ihrer Integrationsräte. Der gemeinsame Dialog und der Informationsaustausch im Netzwerk sind Bestandteile der Integrationsarbeit. Ulrike Westkamp informierte über die Interkulturellen Tage in Wesel, die vom 7. bis 9. September 2017 stattfanden.

Peter Steinbeißer, Integrationsratsmitglied der Stadt Dinslaken, stellte das Theaterprojekt Schams vor, gespielt von einer integrativen Theatergruppe. Das Theaterstück mit dem Titel „Nie wieder Hass“ erzählt von Menschen auf der Flucht aus dem Orient und ihrer Ankunft im Westen. Man erfährt von der Angst der Flüchtlinge, ihren Hoffnungen und Wünschen an das neue Leben.

Das Theaterstück wurde präsentiert vom Netzwerk der Integrationsräte im Kreis Wesel und am 07. Oktober 2017 in Dinslaken aufgeführt.

Der Ansprechpartner für das Netzwerktreffen der Integrationsräte ist Dinslakens Integrationsbeauftragter Senol Keser (Senol.Keser@dinslaken.de, Tel.: 02064 66-595).

 

Sprechzeiten der Integrationsratsvorsitzenden

Der Integrationsrat wurde am 25.05.2014 neu gewählt. Frau Halyna Fritz ist seit der Wahl Vorsitzende des Integrationsrates.

Frau Fritz ist jeden Dienstag im Fachbereich Soziales, Integration und Wohnen, Zimmer 237, Herzogenring 34 in der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr zu sprechen (Tel. 0281 - 203 2667).

Der Integrationsrat vertritt die Belange der Weseler Migrantinnen und Migranten gegenüber der Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. Er wirkt mit in den Ausschüssen der Stadt Wesel und erarbeitet Verbesserungsvorschläge zur Kindergarten-, Schul-, Ausbildungs-, Wohnungs-, Aufenthalts- und Flüchtlingssituation.

Der Integrationsrat setzt sich für ein gleichberechtigtes Zusammenleben von allen in Wesel lebenden Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen ein. Toleranz und Akzeptanz auf allen Ebenen des politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens sollen gefördert werden.

 

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