Fairer Handel - was ist das?

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Als unabhängige Siegelinitiative handelt TransFair e.V. nicht selbst mit Waren, sondern vergibt das internationale Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Das Siegel garantiert, dass die ausgezeichneten Produkte nach internationalen Fairtrade-Standards gehandelt werden und die Fairtrade-Preise und Prämien auch wirklich bei den Produzentengruppen ankommen.

Wer profitiert vom Fairen Handel?

Der Faire Handel fördert gezielt die besonders benachteiligten kleinbäuerlichen Familien und deren Selbsthilfeinitiativen. Die Organisationen setzen sich für eine nachhaltige Entwicklung von Ökologie, Bildung und Frauenförderung ein. Die Kleinbauern sind an allen wichtigen Entscheidungen ihrer Genossenschaften direkt  beteiligt. Dies gilt insbesondere für die Kontakte zum Management, aber auch für die Verwendung des Mehrerlöses aus dem Fairen Handel.

Bei Plantagenprodukten wie Tee, Orangen und Bananen werden die Pflückerinnen und Pflücker gefördert. Sie sind die am meisten benachteiligten Glieder der Produktionskette. Der Faire Handel hilft ihnen, selbstbewusster im internationalen Handel zu agieren. Die Betriebe und Plantagen verpflichten sich zur Einhaltung der sozialen und ökologischen Mindesstandards. Vertreter der Plantagen und der Tagelöhner bilden ein Gremium, das sogenannte Joint Body. In diesem Gremium wird über die Verwendung der Fairtrade-Prämien entschieden.

Die Produzenten bilden sich in den Bereichen Produktionsverfahren und Marketing weiter. Darüber hinaus werden Sozialprojekte wie Schulen, Gemeinschaftsräume, Werkzeug, Brunnen, Apotheken, Schulstipendien und vieles mehr finanziert.

Insgesamt profitieren rund 700 Bauernkooperativen und Plantagen in 58 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas vom Fairen Handel mit dem Siegel. Rund 1,6 Millionen Bauern und Arbeiter sind darin vertreten.

Die Konsumentinnen und Konsumenten in Deutschland erhalten Produkte, die mit großer Sorgfalt hergestellt wurden, ausgezeichnet schmecken und nicht mit Pestiziden belastet sind.

Das Fairtrade Siegel steht für:

Soziales

  • Arbeitsbedingungen
  • Gemeinschaftsprojekte
  • Versammlungsfreiheit
  • Diskriminierungsverbot
  • keine illegale Kinderarbeit

Ökonomie

  • Beratung
  • Stabile Mindestpreise
  • Frairtrade-Prämien
  • Langfristige Handelsbeziehungen
  • Vorfinanzierung

Ökologie

  • Liste verbotener Substanzen
  • Umweltschonender Anbau
  • Förderung des Bio-Anbaus
  • Verbot gentechnisch veränderter Organismen
  • Bioaufschlag.

Faire Produkte erkennen Sie außerdem an folgenden Siegeln:

Siegel für fair gehandelte Lebensmittel, Handwerksartikel und TextilienSiegel für Lebensmittel, Handwerksartikel

 Siegel für fair gehandelte BlumenSiegel für Blumen

Siegel für fair gehandelte TeppicheSiegel für Teppiche und Textilien

 

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Kontakt

Frau von Eerde
Telefon: 02 81 / 2 03 27 24
E-Mail: stadtteilplanung@wesel.de