2. Treffen der Arbeitsgruppe "Bausubstanz mit ortsbildprägendem Charakter und Umnutzung landwirtschaftlicher Bausubstanz zu gewerblicher Vermietung"

Beratung für Interessenten über Fördermöglichkeiten für die ortsbildprägende Bausubstanz.

Im Ortskern von Ginderich finden sich zahlreiche ortsbildprägende Gebäude. Wenn das Dorfinnenentwicklungskonzept genehmigt worden ist (was voraussichtlich Anfang 2018 der Fall sein wird), können auch Privatpersonen Fördermittel für die Instandsetzung dieser Gebäude beantragen.

Einige Eigentümer entsprechender Immobilien in Ginderich zeigten bereits Interesse an dieser Möglichkeit. Ein Interessent wurde zu einem persönlichen Informationsgespräch mit den zuständigen Vertretern der Bezirksregierung, Frau Markert und Herr Steins, eingeladen.

Das Gespräch wurde unter Teilnahme von Frau Kelemen und Frau Kramer, beide Mitarbeiter der Stadt Wesel, sowie Frau Eberhardt und Herrn Schomaker vom Planungsbüro Oekoplan am 20.06.2017 in der Gaststätte van Gelder in Büderich durchgeführt.

Weitere Interessenten haben sich telefonisch mit den Vertretern der Bezirksregierung in Verbindung gesetzt und beraten lassen.

Sollten sich noch weitere Personen für eine entsprechende Förderung interessieren, besteht auch weiterhin die Möglichkeit, sich direkt an die Bezirksregierung zu wenden:

Was wird gefördert?

Gefördert werden z.B. folgende Arbeiten am Äußeren von ortsbildprägenden Gebäuden:

  • Dach und Dachstuhl erneuern, neu eindecken
  • Fassade säubern, reparieren, neu verfugen oder verputzen
  • Fenster, Türen, Tore und Blendläden erneuern
  • Fensterbänke, Gesimse, Sockel erneuern
  • historische Gestaltungsdetails erhalten oder wiederherstellen

außerdem möglich:

  • Einfriedungen (Mauern, Zäune) erneuern
  • Innendämmung von Dach oder Fassade
  • Kapellen, Wegekreuze o.ä. im Ort

Wer wird gefördert?

Eigentümer und Nutzungsberechtigte von ortsbildprägenden ländlichen Gebäuden (natürliche und juristische Personen des privaten Rechts sowie Gemeinden).

In welcher Höhe wird gefördert?

natürliche und juristische Personen des privaten Rechts

  • 35% der Nettoausgaben
  • Höchstförderung: 30.000 €
  • Mindestförderung: 5.000 € (Bagatellgrenze)

Dabei ist auf die Verwendung von regionaltypischen Werkstoffen, Bauformen und Farben zu achten. Die äußere Gestalt des Gebäudes (Kubatur) ist zu erhalten oder wiederherzustellen. Alle Erhaltungsmaßnahmen sind vorab mit der Bewilligungsbehörde abzustimmen. Ein Abriss und anschließender Wiederaufbau ist nicht förderfähig.

Ihre Ansprechpartner für eine Förderung:

Dezernat 33: Ländliche Entwicklung / Bodenordnung

Außenstelle Mönchengladbach

E-Mail: post33@brd.nrw.de

Internet: www.brd.nrw.de

Jürgen Steins

Tel.: 0211 – 475 9861

E-Mail: juergen.steins@brd.nrw.de

Christine Markert

Tel.: 0211 – 475 9847

E-Mail: christine.markert@brd.nrw.de