2. Treffen der Arbeitsgruppe "Dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen, soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Mobilität, Kinder / Jugendliche"

05. Mai 2017

Im Rahmen des 2. Treffens der Arbeitsgruppe „Dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen, soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Mobilität, Kinder / Jugendliche“ trafen sich am 02.05.2017 insgesamt ca. 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger im katholischen Pfarrheim.

Seit dem letzten Treffen wurden die Projekte dieses Handlungsfeldes ausgearbeitet und nun zur Diskussion gestellt. Projekte mit ähnlichen Inhalten oder Schwerpunkten wurden zusammengefasst und durch Teilprojekte gegliedert:

Handlungsfeld 1: Dorfgemäße Gemeinschaftseinrichtungen, soziale Infrastruktur, Nahversorgung, Mobilität, Kinder / Jugendliche

1.1. Sportplatz: Verlegung und Neugestaltung zwischen Büderich und Ginderich (Kooperation mit Ginderich)

  • 1.1.1. Ausstattung der neuen Sportanlage
  • 1.1.2. Querungshilfe

1.2. Erhalt bestehender Sportstätten

  • 1.2.1. Erhalt einiger Elemente am Sportplatz am Papenweg
  • 1.2.2. Erhalt der Turnhalle

1.3. „Ein Dorf macht Schule“

  • 1.3.1. Dorfbüro - Zentrale Verwaltung - Beratung
  • 1.3.2. Bereitstellung von Räumen für Vereine
  • 1.3.3. „Jung und Alt“
  • 1.3.4. Sport und Gesundheit
  • 1.3.5. Kunst und Kultur
  • 1.3.6. Unterstützungs- und Betreuungsangebote für Senioren, Behinderte, Demenzkranke
  • 1.3.7. Unterstützung für Angehörige von Kranken / Alleinerziehenden
  • 1.3.8. Angebote zur Freizeitgestaltung von Familien, Kindern, Jugendlichen

1.4. Dorfbus

  • 1.4.1. Apotheken- und Ärzteshuttle
  • 1.4.2. Sportplatztransporte

1.5. Konzept zur Verteilung und Nutzung der bestehenden Wohn- und Bauflächen

  • 1.5.1. Baulücken schließen
  • 1.5.2. „Jung kauft Alt“
  • 1.5.3. Altengerechtes Wohnen

1.6. Neues Spielplatzkonzept

  • 1.6.1. Neugestaltung und Pflege des kleinen Spielplatzes an der Marienstraße

1.7. Infotafeln und Beschilderung Gewerbe / Dorfbüro / Dorfgemeinschaftshaus / Wallfahrtskirche

1.8. Kooperation zwischen Ginderich und Büderich

Den im nachfolgenden Vortrag von Herrn Schomaker dargestellten Ausarbeitungen und Projektbeschreibungen wurde weitgehend zugestimmt.

Bei dem Projekt 1.1.2. Querungshilfen über die L460 (Xantener Straße) soll zusätzlich darauf hingewiesen werden, dass diese nicht nur im Zusammenhang mit den Sportplätzen, sondern auch für die direkte Anbindung der Bauernschaft Gest sowie die benachbarten Dörfer Büderich und Menzelen erforderlich sind. Sie stellen damit auch einen wichtigen Aspekt für das Projekt 1.8. Kooperation zwischen Ginderich und Büderich dar.

Die Spielanlagen auf dem ehemaligen Schulhof (beschrieben unter 1.2. „Ein Dorf macht Schule“) sollen in das Projekt 1.6. Neues Spielplatzkonzept integriert werden.

Laut einem Hinweis von Herrn Wesely werden für das Projekt 1.3.6. Unterstützungs- und Betreuungsangebote für Senioren, Behinderte, Demenzkranke bereits 8 Personen ausgebildet.

Die Trägerschaft für das Projekt 1.4. Dorfbus soll von einem Verein übernommen werden. Die Finanzierung des Fahrzeuges kann gegebenenfalls über Firmensponsoring erfolgen. Der Bus soll nicht mit festen Fahrzeiten eingesetzt werden, sondern individuell zur Verfügung stehen. So wird auch das Projekt 1.4.1. Apotheken- und Ärzteshuttle durch den Aspekt „Einkaufsshuttle“ erweitert werden. Damit sind dann beispielsweise entsprechende Fahrten von Perrich oder Werrich nach Ginderich oder in die Nahbardörfer möglich. Der Dorfbus stellt damit einen wichtigen Aspekt zur Umsetzung des Projektes 1.8. Kooperation zwischen Ginderich und Büderich dar.

Für das Projekt 1.6. Neues Spielplatzkonzept sollen zusätzlich die Kinder und Jugendlichen zu ihren Vorstellungen befragt und diese in die Projektbeschreibung aufgenommen werden. Frau Schumacher-Guyens erklärte sich bereit, entsprechende Informationen bei den Kindern und Jugendlichen in Ginderich einzuholen.

Folgende Projekte werden zusätzlich in das DIEK aufgenommen und ausgearbeitet:

Dorfgemeinschaftshaus

Häufig wurde bereits das Fehlen eines größeren Veranstaltungsraumes im Dorf beklagt. Eine entsprechende Nutzung des ehemaligen Schulgebäudes und damit eine Integration in das Projekt 1.3. „Ein Dorf macht Schule“ sind aufgrund der räumlichen Gegebenheiten nicht möglich, so dass eine andere Möglichkeit geschaffen werden muss. Ein entsprechendes Projekt wird von Herrn Döring ausgearbeitet. Als Projektträger ist der Schützenverein vorgesehen.

Einrichtung eines Schießstandes

Den Schützen im Dorf fehlt seit Längerem ein Schießstand. Eine entsprechende Anlage kann in das geplante Dorfgemeinschaftshaus oder in das Projekt 1.1.1. Ausstattung der neuen Sportanlage als Teilprojekt integriert werden. Der entsprechende Bedarf wird durch den Schützenverein formuliert, der auch als Projektträger vorgesehen ist.

Zum Abschluss verwies Herr Schomaker nochmals auf die Abhängigkeiten einzelner Projekte untereinander. Insbesondere die Teilprojekte der Projekte 1.3. „Ein Dorf macht Schule“ und 1.4. Dorfbus sind nicht isoliert umzusetzen.

Die verbleibenden Projekte können hingegen zumeist unabhängig voneinander realisiert werden.