EU-Umgebungslärmrichtlinie

"Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm" - so heißt die Umgebungslärmrichtlinie der EU offiziell. Sie wurde am 25. Juni 2002 erlassen und legt ein gemeinsames Konzept zur Bewertung und Bekämpfung des Umgebungslärms fest. Schädliche Auswirkungen und Belästigungen sollen verhindert und vermindert, beziehungsweise es soll ihrem Entstehen vorgebeugt werden.

Lärmkartierung in Nordrhein-Westfalen

In der mittlerweile dritten Stufe der Lärmkartierung werden die besonders lärmbelasteten Bereiche vom Land NRW untersucht.

Was heißt "Aktionsplanung"?

Durch Lärmaktionspläne sollen die Lärmprobleme und Lärmauswirkungen in den Gebieten, die sich bei der Kartierung als besonders belastet herausgestellt haben, geregelt und ruhige Gebiete vor einer Zunahme des Lärms geschützt werden. Dazu können die Gemeinden in den Plänen bestimmte Maßnahmen festlegen und Prioritäten für deren Realisierung setzen.

Lärmaktionsplanung an Haupteisenbahnstrecken

Ab dem 1. Januar 2015 ist das Eisenbahnbundesamt (EBA) für die Erstellung eines bundesweiten Lärmaktionsplanes für die Haupteisenbahnstrecken des Bundes zuständig.

Ab 2018 wird das Eisenbahnbundesamt den Lärmaktionsplan regelmäßig alle fünf Jahre aktualisieren bzw. weiterführen. Die bundesweite Lärmaktionsplanung betrifft außerhalb der Ballungsräume etwa vier Millionen Bürger. Mehr Hintergründe bietet das Eisenbahnbundesamt auf der Internetseite www.laermaktionsplanung-schiene.de

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Herr Rosner
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