Blockflöte

Die Blockflöte ist eines der ältesten Holzblasinstrumente. Sie wird nicht nur als "Volks- und Kinderinstrument" benutzt; vielmehr steht heute umfangreiche Solo- und Ensembleliteratur aus Renaissance und Barock zur Verfügung.

Die Blockflöte besteht aus einer ganzen Familie von Instrumenten. Kleiner und im Ton höher - als die bekannte C-Sopranblockflöte sind die Sopranino und das „Garkleinflötlein"; größer - und im Ton tiefer - sind die Alt-, Tenor-, Bass-, Großbass- und Subbassblockflöten, die in C oder F gestimmt sind.

Die Sopranblockflöte ist bei kleineren Kindern - nach Abschluss der Musikalischen Früherziehung - in der Regel das Anfangsinstrument. Die relativ einfache Bauart des Instruments lädt dazu ein, die klanglichen Möglichkeiten experimentell zu erforschen und dabei nach und nach die für das Spiel notwendigen Körperfunktionen - Atem, Lautbildung und Greifen - zu sensibilisieren und zu entwickeln.

Der Unterricht findet in Gruppen statt, so dass von Anfang an auch das gemeinsame Aufeinanderhören und Miteinanderreagieren im Vordergrund steht. Später kann auch Einzelunterricht infrage kommen. Parallel dazu sollten die Möglichkeiten des gemeinsamen Musizierens in den verschiedenen Ensembles genutzt werden.