Die Eselordenträger 1980 - 1989

Kurt Gescheidle auf einem Pappesel bei der  Eselordenverleihung

1980 - Kurt Gescheidle

Der Bundesverkehrs- und Postminister führte bei Ortsgesprächen den Zeittakt ein und plante statt des Baues einer neuen die Reparatur der alten Rheinbrücke.

 

 

 

 

Gauke Loopstra bei der Eselordenverleihung

1981 - Gauke Loopstra

Der Bürgermeister von Zwolle erwarb den Orden, weil er zum Hansetreffen im August 1979 - zum 750-jährigen Jubiläum seiner Stadt - vergaß, die Hansestadt Wesel einzuladen.

 

 

 

 

Hans Rosenthal

1982 - Hans Rosenthal

Hans Rosenthal war mit seiner Sendung Dalli-Dalli Deutschlands beliebtester Spielmeister und wurde für seine "Spitzen"-Verdienste um die Verbreitung des Humors ausgezeichnet.

 

 

 

 

Helga Feddersen bei der Eselordenverleihung

1983 - Helga Feddersen

Helga Feddersen war die Ulknudel der Nation.

Die Weseler würdigten mit dem Eselorden ihre Verdienste um die Popularität des heimischen "Echos" und die Freude, die sie mit ihren Auftritten verbreitet hat.

 

 

 

Dr.  Joachim Sobotta mit dem Pappesel bei der Eselordenverleihung

1984 - Dr. Joachim Sobotta, Arnold Gehlen

Dr. Joachim Sobotta, der Chefredakteur der Rheinischen Post, wurde für seinen Mut zur nicht alltäglichen Entscheidung ausgezeichnet, die Berufung zum WDR-Fernsehdirektor abzulehnen. Arnold Gehlen, stellvertretender Chefredakteur der Neuen Ruhr-Zeitung bekam den Orden für sein journalistisches Engagement für den Niederrhein.

 

 

 

Rolf Milser

1985 - Rolf Milser

Der Gewichtheber hatte sich im Vorjahr "närrisch" über seinen Olympiasieg in Los Angeles gefreut und hat allen Niederrheinern als erster niederrheinischer Goldmedaillengewinner eine Freude bereitet.

 

 

 

 

Claus Hinrich Casdorff auf einem Pappesel bei der Eselordenverleihung

1986 - Claus Hinrich Casdorff

Der WDR-Beauftragte für Regionalisierung ließ das Niederrhein-Studio des WDR in Kleve und nicht in Wesel einrichten.

 

 

 

 

Prof. Dr. Rita Süßmuth auf einem Pappesel bei der  Eselordenverleihung

1987 - Prof. Dr. Rita Süßmuth

Die Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit als namhafteste Vertreterin der "sokratesianischen xantippalen" Entwicklung in der Bundesrepublik trat besonders für die "Vorherrschaft der Frau" ein, indem sie selbst den Humor für die Entwaffnung der Männer einsetzt und bereit ist, den Eselorden der Stadt Wesel anzunehmen.

 

 

 

Kurt Malangré auf einem Pappesel bei der  Eselordenverleihung

1988 - Kurt Malangré

Aachens Oberbürgermeister erhielt den Orden, weil im Jahr zuvor der Aachener Ordensträger mit Blick auf die Weseler Ordensträgerin Rita Süssmuth bemerkt hatte, der AKV hätte noch keine "Stute" im Stall des tierischen Ernstes.

 

 

 

 

Prof. Dr.  Klaus Töpfer auf einem Pappesel bei der Eselordenverleihung

1989 - Prof. Dr. Klaus Töpfer

Der Bundesumweltminister machte als mutiger Rheinschwimmer von sich reden und wurde ausgezeichnet für seinen Einsatz im Kampf um Flaschen aller Art, die nur einen Weg kennen.