Kriegerdenkmal in Büderich

Kriegerdenkmal

Bereits kurz nach dem Ende der Inflation im Jahre 1923 bildete sich ein Denkmalausschuss. Im Jahre 1932 waren die notwendigen Mittel zum Bau des Denkmals aufgebracht.

Als Standort des Denkmals wurde der van Husensche Garten an der Feldstraße (heute Sebastianusstraße) ausersehen. Die Errichtung war eine Gemeinschaftsarbeit. Die Maurerarbeiten wurden von arbeitslosen Maurern und Hilfskräften kostenlos ausgeführt. Die Altbüdericher Weidegenossenschaft stellte den notwendigen Kies kostenlos zur Verfügung. Die Deutsche Solvay stiftete das Eisen- und Wegematerial. Nach Auswahl aus mehreren Entwürfen entschied sich der Denkmalausschuss für den Entwurf des Bildhauers Spohr, der bei der Steinmetzfirma H. Lauer in Wesel beschäftigt war. Es wurde aus bayrischem Muschelkalk hergestellt. Das Denkmal stellt einen knienden Soldaten mit einer zum Zeichen der Trauer gesenkten Fahne dar. Zu beiden Seiten sind die Tafeln mit den Namen der Gefallenen des ersten Weltkrieges und des Krieges von 1870/71 aus Büderich und Geest angebracht.

Zwei Stelen erinnern an die Toten des 2. Weltkrieges.

aus: Mitteilungen der Historischen Vereinigung Wesel e.V.
(Nr. 85, März 1998)