Inhalt

Mahnmal für die Vermissten und Gefangenen

Steinsäule mit Dornenkrone aus Metall
Quelle: Flaggschiff Film

Das Mahnmal für die Vermissten und Gefangenen am so genannten Ölberg vor dem Gebäude des Hauptbahnhofes wurde am 27. November 1955 in Anwesenheit einer beachtlichen Menschenmenge eingeweiht und in die Obhut der Stadt übergeben. Initiiert wurde das Denkmal vom Heimkehrerverband des Kreises Rees.

Die Säule wurde aus Säulenblöcken aus der zerstörten Mariä Himmelfahrt Kirche errichtet. Sie wird bekrönt von einem Stacheldrahtkranz als Sinnbild für die Gefangenschaft und einer flachen Schale. In dieser Schale wurde in den ersten Jahren nach der Errichtung des Mahnmals zum Volkstrauertag eine Flamme entzündet.

aus: Mitteilungen der Historischen Vereinigung Wesel e.V.
(Nr. 79, September 1996)