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Mahnmal zur Erinnerung an die Vertriebenen und Flüchtlinge aus den Ostgebieten

Mauer mit drei Figuren aus Metall
Quelle: Flaggschiff Film

Am Eingang des damaligen Hauptdurchgangslagers für Sowjetzonen-Zuwanderer und Flüchtlinge, in der Nähe der Einmündung der Kreuzstraße in die Schillstraße, wurde auf Veranlassung des Landes Nordrhein-Westfalen ein Mahnmal zur Erinnerung an die Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten errichtet.

Der aus Schlesien stammende und in Oberdollendorf wohnhafte Künstler Viktor Eichel schuf eine 2,80 m hohe Skulptur vor einer 4,00 m hohen gemauerten Wand. Die Skulptur zeigt eine Mutter mit ihren beiden Kindern auf der Flucht. Auf der Wand befindet sich ein Spruch von der Dichterin Aenne Perl "Es gibt kein Entrinnen, es gibt nur ein Hindurch".

Das Denkmal wurde im Dezember 1959 enthüllt. (EW)

aus: Mitteilungen der Historischen Vereinigung Wesel e.V.
(Nr. 80, Dezember 1996)