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Geschichte des Städtischen Museums

Das Städtische Museum Wesel ist die Nachfolgeeinrichtung des im Jahre 1889 gegründeten Niederrheinischen Museums für Orts- und Heimatgeschichte. Dieses war ab 1936 bis zur Zerstörung des Gebäudes 1945 im ehemaligen Schloss der Klever Herzöge, der späteren Kommandantur, untergebracht.

Bereits in den frühen 1950er Jahren wurde über Möglichkeiten der Wiedereröffnung des Museums - trotz aller damaligen wirtschaftlichen und städtebaulichen Schwierigkeiten - diskutiert. Ergebnis dieser Überlegungen war 1959 die Eröffnung der Gedenkstätte für die elf Schill'schen Offiziere in den Torkasematten des Haupttorgebäudes der ehemaligen Zitadelle. Sie war die erste neu gestaltete Abteilung des zukünftigen Museums. Die Abteilung wurde in den 1980er Jahren überarbeitet und neuen musealen Erkenntnissen angepasst. 2016 erfolgte eine weitere Neugestaltung. Die Räume werden nun als Abteilung Schill vom Museum betreut.

In den 1970er Jahren entstand auf der Fläche des zerbombten Schlosses der Klever Herzöge ein städtisches Kultur- und Bildungszentrum. In diesem Neubau fand auch die Kunstsammlung der Stadt Wesel in der „Galerie im Centrum" ihre vorläufige Unterbringung.