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Fairtrade-Rosen zum Internationalen Frauentag

Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (links) und Gleichstellungsbeauftragte Regina Lenneps übergeben der Geschäftsleiterin des MehrGenerationenHauses Wesel, Jacqueline Dornbusch (2. v. l.), und der Vorstandsvorsitzenden des MehrGenerationenHauses Wesel, Elisabeth Schnieders, Fairtade-Rosen zum Internationalen Frauentag.
Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (links) und Gleichstellungsbeauftragte Regina Lenneps übergeben der Geschäftsleiterin des MehrGenerationenHauses Wesel, Jacqueline Dornbusch (2. v. l.), und der Vorstandsvorsitzenden des MehrGenerationenHauses Wesel, Elisabeth Schnieders, Fairtade-Rosen zum Internationalen Frauentag.

Die deutsche Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin plädierte 1910 auf der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen, einen Tag im Jahr als Internationalen Frauentag zu benennen. Frauen der sozialistischen Partei Amerikas ergänzten die Idee Zetkins und setzten sich dafür ein, diesen Tag mit einer kalendarischen Zeitangabe als Welttag zu verankern.

Aus dieser deutsch- amerikanischen Initiative entstand der Internationale Frauentag am 08. März. 

Der Internationale Frauentag erinnert daran, was Frauen zusammen bisher erreicht haben und wo es immer noch Handlungsbedarf gibt.
Anlässlich des Internationalen Frauentages möchten Bürgermeisterin Ulrike Westkamp und die Gleichstellungsbeauftragte Regina Lenneps Rosen aus dem fairen Handel an die Mitarbeiterinnen und Bewohnerinnen des hiesigen Mehrgenerationenhauses überreichen.
Im gesamten Kreis Wesel gibt es ein Mehrgenerationenhaus. Es steht in Wesel, Am Birkenfeld 14.

2003 initiierte der Bund das Aktionsprogramm „Mehrgenerationenhäuser“. Mit Aufnahme in die Bundesförderung wurde das MGH in Wesel durch Frau Dr. Ursula von der Leyen am 28. März 2007 feierlich eröffnet. (Frau Dr. von der Leyen war in dem Zeitraum vom 22. November 2005 bis 30. November 2009 Bundesfamilienministerin. Seit dem 01. Dezember 2019 ist sie Präsidentin der Europäischen Kommission.)

2019 erweiterte sich das Mehrgenerationenhaus um einen zusätzlichen wichtigen Standort in Wesel, der bisherigen Seniorenbegegnungsstätte an der  Magermannstraße/Pastor-Janßen-Straße. 

Die Angebote im Mehrgenerationenhaus – Bogen werden von den Bürger*innen gerne angenommen und sind heute für das Miteinander der Generationen in Wesel nicht mehr wegzudenken. 

Die Gemeinschaft des Mehrgenerationenhauses in Wesel steht für: „Da sein – Leben helfen“. Das bedeutet, Familien die Hilfen anzubieten, die individuell benötigt werden.

Die Mehrgenerationenhäuser haben für die unterschiedlichen Herausforderungen vor Ort passende Lösungen zu erarbeiten und große Handlungsspielräume bei der Ausgestaltung ihrer Tätigkeiten, laut dem Bundesamt für Familie und gesellschaftliche Aufgaben.

Gleichzeitig plant der Bund den jährlichen Förderbetrag um 10.000 Euro (25 Prozent) für jedes Mehrgenerationenhaus zu reduzieren.

Fairtrade-Rosen

Fairtrade kennzeichnet Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten werden. 

Seit März 2010 zählt Wesel zu den Fairtrade-Städten in Deutschland.
Auf Initiative der Eine-Welt-Jugendgruppe der Evangelischen Kirche im September 2008 wurde Wesel nur eineinhalb Jahre später Fairtrade-Stadt. Von den aktuell 730 Städten und Landkreisen in Deutschland, die diese Auszeichnung erhielten, ist Wesel die 11. Stadt gewesen.

Fairtrade stärkt Frauenrechte. Etwa 50 Prozent aller Beschäftigten auf Blumen- und Pflanzenfarmen sind Frauen. Die Frauen profitieren durch Fairtrade von festen Arbeitsverträgen, Arbeitsschutz, Arbeitssicherheit und Fortbildungen. Dies stärkt die Positionen von Frauen in ihren Verdienstmöglichkeiten, in der Gemeinde und in der Familie und führt so zu Fortschritten in der Gleichberechtigung von Frauen in produzierenden Ländern. 

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